Eritrea – italienisches Erbe

Eritrea hat die Unabhängigkeit von Äthiopien erkämpft. Zwischen den beiden Ländern verbessern sich die Beziehungen trotz schwerer Konflikte in Äthiopien. Dennoch, wir sind nicht vor Ort und die Reiseveranstalter wollen Kunden und versichern die Reise risikolos gestalten zu können.

Die Italiener haben während der Kolonialzeit Spuren hinterlassen. Vor allem durch viele Bauwerke der Moderne oder die technische Glanzleistung mit der Bahn von Asmara nach Massawa.

Eritrea ist ein Land, wo viele Menschen auf der Flucht sind, vor einem Unrechtsstaat, der die Menschenrechte mit Füssen tritt und Bürger zu einem lebenslangen Militärdienst zwingt. Toni Locher setzt sich als Honorarkonsul für ein anderes Bild ein.
Webseite Schweizer Honorarkonsulat Eritrea

Nach Eritrea werden Reisen angeboten, vor allem sind das Tauchferien, meistens dann doch nach Ägypten. Bei Studienreisen wurde ich bei der Google Suche kaum fündig. Eine schöne Beispielreise habe ich hier gefunden
Reiseinspiration

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Reisen nach Eritrea

Eritrea liegt am Horn von Afrika. Ein souveräner Staat ist es seit 1993, vorher gehört Eritrea zu Äthiopien. Christen und Muslime leben hier friedlich zusammen. Das Land hat eine Fläche von 124.324 km², es leben dort ca. 5 Millionen Menschen, ein Viertel sind Nomaden. Topografie und Klimazonen sind vielfältig.

Die drei geografischen Zonen sind das östliche Hang-, das zentrale Hochland und das Tiefland im Westen. Das eritreische Festland erstreckt sich über 1100 km entlang der Küste des Roten Meeres. Eine gemässigte Klimazone ist im zentralen Hochland auf einer Höhe von 2000 m über den Meeresspiegel. Das südöstliche Danakil Tiefland ist einer der niedrigsten Trockengebiete der Erde. Ein üppiger grüner Gürtel liegt über den Nordosten der Hauptstadt. Zum Westen hin befinden sich die fruchtbaren Gebiete im Tiefland der Barka- und Gashebene.

In den Küstengebiete betragen dieTemperaturen von 25º C -45º C, besonders heiss ist es von Juni bis August. Es weht ein feine Meeresbrise. Die Regenzeit entlang der Küste am nördlichen Roten Meer findet zwischen Dezember und Februar statt. Der Regen ist knapp. Im zentralen Hochland treten die höchsten Temperaturen im Mai auf und erreichen dabei 30º C, im Winter können nachts die Temperaturen bis zum Nullpunkt fallen. Im Sommer fällt immer etwas Regen, meistens ist jeden Tag Sonnenschein. Das westliche Tiefland ist heiss. 

Eritrea ist ein sicheres Land, die Menschen sind überaus freundlich, die Landschaft ist faszinierend, die Meeresküste ist sauber. Allein die Hauptstadt Asmara ist eine Reise wert – mit Palmen-Alleen, unzähligen Cafés und bestens gepflegten Häusern im klassischen Bauhaus-Stil aus der italienischen Besatzungszeit. 

Eritrea bietet mit seiner 1150 km langer Küste genügend Badegelegenheiten im Roten Meer. Eritrea freut sich, Sie bald willkommen heißen zu dürfen.

Warum Stephan Zurfluh zu Eritrea schreibt?

Warum nicht? Kommerzielle Ideen sind nicht der Auslöser. Sondern Begegnung zu Menschen schaffen, die im Land geblieben sind und die Diaspora ermuntern als Brückenbauer tätig zu werden.

In die Schweiz gelangen viele Flüchtlinge aus Eritrea und es gibt Initiativen für die Rückführung. Einige Parlamentarier haben das Land besucht und am Ende bleiben viele Fragen offen.

Eritrea ist sozialistisch. Uns anzumassen, das ändern zu müssen, sollten wir lassen. Die Frage muss die Bevölkerung lösen. Wirtschaftlich führt Sozialismus zum materiellen Desaster. Der Kapitalismus muss von der Politik an die Leine genommen werden. Es ist Ausbeutung, die die Menschen nicht wollen, doch er setzt Kräfte frei, die wir für unseren Wohlstand nützen.

Eine soziale Marktwirtschaft hat sich in Deutschland bewährt, doch wir rücken immer mehr von ihr ab. Das Korrektiv durch den Sozialismus in Osteuropa fehlt. Darüber bin ich froh, doch es hatte zu viel Siegeslaune des Westens.

Nun gibt es nur wenige Länder, die den Sozialismus probieren, Kuba, Venezuela und Eritrea. Russland und China frönen dem Kapitalismus, auch wenn kommunistisch geprägte Kader dort an der Spitze sind.

Ich wünsche mir Wohlstand für Eritrea und Touristen Geld in das Land bringen. Darum die Webseite!

Stephan Zurfluh
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